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Servicemeldung

Wohnraumbeschaffung durch serielle Fertigung und modulare Bauweise

  • Wohnraumbeschaffung als wichtigste Herausforderung

  • Modulares Bauen bietet viele Vorteile
  • Architektonische Ansprüche werden berücksichtigt

Bochum, 19.09.2017. In Deutschland werden in den kommenden Jahren immer mehr Wohnungen benötigt – Wohnraum zu schaffen, der außerdem bezahlbar ist, ist daher eine der wichtigsten Herausforderungen. Die Zahlen des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW) zeigen, dass der jährliche Neubaubedarf nicht durch die derzeitige Bautätigkeit gedeckt wird. „Wir nehmen den Wohnungsmangel sehr ernst“, sagt Jana Kaminski, Pressesprecherin bei Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen. „Um den Wohnraum erschwinglich für Normalverdiener zu halten, verfolgt die Immobilienwirtschaft mit der modularen Bauweise einen neuen, vielversprechenden Ansatz.“

Kosten- und zeiteffizient

Wohnungen neu zu bauen, langfristig zu bewirtschaften und gleichzeitig die Mietpreise günstig zu halten stellt Immobilienunternehmen vor enorme Herausforderungen. Um den Kostendruck zu senken, müssen die Baukosten – bei gleichen Qualitätsstandards – besonders niedrig sein. Das Verfahren der seriellen Fertigung bzw. des modularen Bauens soll genau dies ermöglichen: Hierbei wird die zukünftige Wohnung in Module unterteilt. Diese werden vorgefertigt zur Baustelle gebracht, wo sie nur noch zusammengesetzt werden müssen. Da die Module nicht als einzelne Bauvorhaben, sondern seriell gefertigt werden, reduzieren sich sowohl die Kosten als auch die Bauzeit erheblich.

Individuelle Gebäude

Wer glaubt, dass es sich beim modularen Bauen um eine neue Form der „Platte“ handelt, irrt. Das Konzept setzt zwar beim Baukastenprinzip an, berücksichtigt aber auch baukulturelle Belange und die Anpassungsmöglichkeit der Gebäude an verschiedene Standorte. Außerdem wird dem Anspruch einer hohen architektonischen, städtebaulichen Qualität Rechnung getragen. Geplant sind keine Siedlungen voller gleicher Bauten, sondern individuell an die Umgebung angepasste Häuser, die zusätzlich zu Einzelfertigungen dem Wohnungsmangel entgegenwirken.

Hohe Qualitätsstandards

Einer möglichen seriellen Produktion geht die Entwicklung der einzelnen Module voraus. Denn nötig für die Umsetzung des Konzeptes sind akkurate Prototypen, die in der Folge schnell, kostengünstig und bundesweit gefertigt werden können. Die Erfüllung hoher Qualitätsstandards, wie sie beim Bau üblich sind, ist dabei unerlässlich. Später daraus seriell gefertigte Module sind durch die präzise Produktion im Werk besonders hochwertig – die dort stattfindende Qualitätssicherung liefert zuverlässig gleiche Bauteile.

Gerade in Ballungszentren, wo der Wohnraum besonders knapp ist, soll dieser funktionale Ansatz eine zeit- und kosteneffiziente Lösung bieten. Im Ruhrgebiet, genauer in Bochum, hat Vonovia bereits Ende 2016 das erste seriell gefertigte Punkthaus fertiggestellt. Weitere Informationen dazu sowie zu neuen Bauvorhaben gibt es auf der Vonovia-Website (https://www.vonovia.de/ueber-vonovia/presse/neubau-insterburger-strasse/).


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