Presse
Regionalmeldung

Anwohnerveranstaltung in Hombruch: Neubauvorhaben in der Harkortstraße

  • Vonovia und Stadt klären Anwohner auf und stellen sich den Fragen 
  • Vor Ort konnten viele Details vermittelt werden
  • Detaillierte Informationen zum Projekt und Planungsprozess 

 
Bochum, 08.12.2017. Auf dem Termin, zu dem 99 Anwohner eingeladen waren, erläuterte Vonovia ausführlich die Neubau Pläne an der  Harkortstraße. „Uns ist es wichtig bei Neubauvorhaben, die Anwohner und Mieter mit einzubeziehen. Die Planungen, die wir präsentieren, haben zwischenzeitlich einen aussagekräftigen Stand. Deshalb haben wir gestern Abend gemeinsam mit der Stadt und unserem Architekten die Anwohner zum Bauvorhaben an der Harkortstraße informiert“, so Ralf Peterhülseweh, Regionalleiter von Vonovia, zuständig für die Wohnungen in Dortmund. Bei der Versammlung konnte vor neun Anwohnern noch einmal deutlich gemacht werden, dass Vonovia die Kommunikation in alle Richtungen ein wichtiges Anliegen ist. Bereits im Vorfeld wurde der Bezirksvertretung dieses Projekt vorgestellt.  Hier standen Vonovia gemeinsam mit dem Planungsbüro auf Einladung des Bezirksbürgermeisters Hans Semmler Rede und Antwort.   
 
Gestern wurden Fragen detailliert beantwortet und auch die Stadt konnte Unklarheiten ausräumen. „Wir waren gerne bereit, uns die Meinungen und Anregungen der Anwohner anzuhören. Unser klares Ziel ist neuer Wohnraum und ein lebenswertes Quartier und zwar genau dort, wo die Menschen auch leben wollen. Das ist hier in Hombruch zweifellos der Fall. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf Neubau sondern gleichberechtigt auf den umgebenden Bestandsgebäuden. Wir betrachten unsere Bestände immer ganzheitlich und klären, was Häuser und Wohnungen benötigen, um zukunftsfähig zu sein. Schwerpunkte liegen dabei auf der energetischen Sanierung, der Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Reduzierung von Barrieren. Hierzu haben wir ein detailliertes Konzept entwickelt. Wir glauben, mit  unseren Planungen einen signifikanten Beitrag zur Wohnungsnachfrage in Hombruch leisten zu können“, so Peterhülseweh. 
 
„Seitens der Stadtverwaltung wird der Innenentwicklung gegenüber dem Bauen im Außenbereich ein Vorrang eingeräumt. Der Geschosswohnungsbau soll gestärkt werden; Wohnungsneubauten sollen insbesondere in den Entwicklungsschwerpunkten realisiert werden, zu denen das Stadtbezirkszentrum Hombruch gehört. Bei diesem Projekt werden zudem 25 Prozent der 35 geplanten Wohneinheiten als öffentlich geförderte Wohnungen entstehen.  Für die Realisierung des Projekts ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Vonovia hat hierzu einen Vorhaben- und Erschließungsplan vorgelegt und den Antrag auf Einleitung eines Planverfahrens gestellt. Über den Antrag entscheidet der Rat der Stadt Dortmund. Wenn der politische Beschluss gefasst wird, wird die Stadt Dortmund die Öffentlichkeit im Rahmen des Planverfahrens formal nach den Vorschriften des Baugesetzbuchs beteiligen. Hierzu wird die Planung mit den zugehörigen Unterlagen für vier Wochen öffentlich ausgelegt. In diesem Zeitraum besteht für die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit zur Stellungnahme“, so die Stadt Dortmund. 
 
Mit dem Projekt will Vonovia eine konkrete Herausforderung angehen: Der Wohnungsmangel in Deutschland braucht Lösungen. Auch im beliebten Stadtteil Hombruch  gibt es hohen Bedarf an neuem Wohnraum. Dabei bietet der Bereich viel Potential für eine Entwicklung. Attraktive Wohnungen in zentralen Lagen zu bauen, ist eine der vorrangigen Aufgaben der Wohnungswirtschaft in Deutschland. Der Neubau in Form von Dachgeschossaufstockungen und Nachverdichtung wird dabei eine zunehmende Rolle spielen.  Die Vonovia SE hat dazu ein Konzept erarbeitet, dass es ermöglicht, Potentiale in Innenstädten zu nutzen – und das bei niedrigen Baukosten und kurzen Bauzeiten. Auch in Dortmund kommt dieses Konzept des seriellen Neubaus  zum Einsatz.  
 
Als größter Vermieter in Dortmund, mit rund 20.000 Wohnungen, möchte Vonovia einen Beitrag leisten, um dem Wohnungsmangel zu begegnen. Bei diesem Bauvorhaben werden auch öffentlich geförderte Wohnungen entstehen.   Das städtebauliche Konzept sieht eine Innenhofbebauung mit zwei Geschosswohnungsbauten für insgesamt 35 Wohneinheiten vor. Die Wohnanlage soll barrierefrei errichtet werden und ein Mietwohnungsangebot für Familien und Senioren darstellen. Die zwei Gebäudeflügel sind mit drei bzw. vier Vollgeschossen geplant und sollen durch einen Erschließungskern mit Aufzug und Treppenhaus miteinander verbunden werden.   Außerdem wurde für das Projekt im Rahmen einer öffentlichen Trägerbeteiligung ein komplexes Konzept erarbeitet, das auch die städtischen Auflagen abdeckt.  „Wir gehen davon aus, dass wir mit dieser Veranstaltung viele Bedenken auflösen konnten“, so Peterhülseweh.

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