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Frisches Grün belebt den Raum – gestalten mit Zimmerpflanzen

  • Pflanzen lassen sich gezielt als Dekorationselemente einsetzen
  • Sie sind gut für das Raumklima
  • Standort- und Pflegeanforderungen beachten
Bochum, 07.02.2018. Grün beruhigt das Auge, sorgt für Entspannung und Wohlbefinden. Was liegt da näher, als sich die Natur ins Haus zu holen und es mit Pflanzen elegant zu verschönern. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: Pflanzen als frische, lebendige Accessoires sind ein Blickfang für jeden Raum. „Damit sie ihre volle Wirkung entfalten und schön und gesund bleiben, muss man den Standort richtig wählen und einige Gestaltungsgrundsätze beachten“, sagt Jana Kaminski, Pressesprecherin von Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen. An Zimmerpflanzen wie Ficus, Yucca-Palme, Drachenbaum und Co. etwa hat man das ganze Jahr über Freude. Die Auswahl der Pflanzen ist aber natürlich eine Frage des Geschmacks oder auch der Jahreszeit.

Farn und Orchideen fürs Bad

Direkte Sonne vertragen Kakteen und Sukkulenten. Sie wachsen aber zum Licht hin. Wer keine krummen Pflanzen mag, sollte sie alle paar Tage drehen. Auch die Zimmerpalme kann auf der Südseite der Wohnung platziert werden. Aber Vorsicht: Braune Flecken weisen auf Sonnenbrand hin, dann war es zu viel des Guten. 

Für die dunkleren Ecken eignet sich eher der Farn. Doch auch er wächst zur Sonne hin und muss gelegentlich gedreht werden. Die hellgrüne Pflanze verträgt auch hohe Luftfeuchtigkeit und ist damit ideal für das Badezimmer. Ebenso wie die Königin der Blumen, die Orchidee. Diese kann man dort sogar mit Saugnäpfen an die Wand hängen. Der frei schwebenden Wurzel genügt dann die Feuchtigkeit im Raum. Jenseits des Badezimmers bevorzugt die Orchidee einen hellen Standort, am besten die Ost- oder Westseite. Bitte nicht zu oft umziehen, das ist der Königin nicht so genehm.

Pflanzen sind nicht nur schön anzusehen, sie sorgen auch für ein gutes Raumklima. Gerade im Herbst und Winter, wo man viel Zeit in geschlossenen Räumen verbringt, ist das wichtig. Denn die Heizungsluft trocknet unsere Schleimhäute aus und macht uns anfälliger für Krankheiten. „Trotzdem sollte man auch auf ein ausgewogenes Verhältnis von Raumgröße und Pflanzenanzahl sowie regelmäßiges Lüften achten“, rät Kaminski. „Zu viele Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Raum und können damit zum Indikator für Schimmelbildung werden.“

Farben wiederholen

Wie aber arrangiert man seine Zimmerpflanzen so, dass sie die Einrichtung elegant ergänzen? Sehr wirkungsvoll ist es, wenn sich das Blattgrün in der Wohnungseinrichtung wiederfindet, etwa in grünen Sofakissen, im Teppichmuster oder einem Bild. Haben Sie Pflanzen mit bunten Blättern oder Zweigen, kann auch diese Farbe von Elementen der Einrichtung aufgegriffen werden. Schön sieht es aus, wenn die Pflanzen mit floralen Mustern auf Teppichen, Fliesen, Vorhängen oder Wandtapeten kombiniert werden. Auf diese Weise baut man eine Brücke zwischen der Pflanze und dem Raum.

Eine große Rolle spielt das Pflanzgefäß. Wichtig: Wählen Sie möglichst einen Übertopf ohne Loch oder mit breitem Unterteller, um den Boden darunter nicht durch Gießwasser zu beschädigen. Die Auswahl an Gefäßen ist immens: farblich knallig oder dezent, groß oder klein, in der Form extravagant oder klassisch, die Oberfläche glatt oder strukturiert, aus Kunststoff, Keramik, Metall oder Glas. Das Gefäß sollte nicht nur zur Pflanze passen, sondern mit dem Raum korrespondieren, also in Form, Farbe oder Material den Charakter der Einrichtung aufgreifen.

Oder Akzente setzen: Ist das Zimmer etwa im modernen Design schlicht und farblich gedeckt gehalten, stellt ein knallbunter Blumentopf mit einer interessanten Pflanze darin sicher einen ausdrucksvollen Kontrast dar. Mit auffälligen Übertöpfen kann man Pflanzen gut in Szene setzen.

Pflanzen als Raumteiler

Ein Hingucker und derzeit im Trend sind auch Steingärten, also Tabletts in Betonoptik, die mit Plattmoos und Lithops, den sogenannten „lebenden Steinen“, bepflanzt sind. Ebenfalls sehr modern sind bepflanzte Raumteiler bestehend aus einem hohen, breiten Kasten aus Holz mit eingelassenen Blumenkästen. Auch große Pflanzen wie Zimmerlinden oder Fensterblätter eignen sich zur Unterteilung des Raumes.

Kombinieren Sie mehrere Pflanzen zu einem Arrangement, achten Sie darauf, dass diese entweder einen reizvollen Kontrast zueinander bilden oder, beispielsweise durch symmetrische Anordnung gleich hoher Pflanzen, miteinander harmonieren. Wie Sie Pflanzen als Gestaltungselemente einsetzen bleibt Ihrem Geschmack und Ihrem Einfallsreichtum überlassen. In jedem Fall bringen sie Frische und Leben ins Haus. Und das tut allen Bewohnern gut.


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